Beratungs-Stellen

Modellprojekt HeLB

HeLB – Helfen. Lotsen. Beraten.

HeLB  Helfen. Lotsen. Beraten

Aufsuchend - mobil - digital: Schwangerschaftsberatung der Zukunft

 

Das Netz der Beratungsstellen für Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikt ist eng geknüpft und gut ausgebaut. Dennoch erreicht es viele Frauen nicht ohne weiteres - Frauen, die Anspruch auf Beratung haben und diese aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht wahrnehmen können oder das Angebot nicht kennen. So beispielsweise die Mutter auf dem Lande ohne Auto, die zum vierten Mal schwanger ist ... Die Migrantin mit Fluchterfahrung, aber ohne Erfahrung im deutschen Hilfe-, Beratungs- und Gesundheitssystem ... Die Frau mit unerfülltem Kinderwunsch, die in einer Behinderteneinrichtung lebt ... an sie und andere richtet sich das Modellprojekt „HeLB - Helfen. Lotsen. Beraten“.

HeLB verfolgt das Ziel, diesen Frauen (und ihren Familien) einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Beratungsangeboten zu bieten. Dazu wird das bestehende Beratungsangebot durch aufsuchende, mobile und digitale Angebote – selbstverständlich unter Beachtung striktester Datenschutz- und Schweigepflichtvorgaben – erweitert und weiterentwickelt.

Neben der klassischen Beratung wird das sogenannte „blended counseling“ in der Arbeit mit Menschen mit besonderem Bedarf intensiver erprobt und ausgewertet. Das bedeutet Klient*in und Berater*in können situationsentsprechend entscheiden wie und in welchem Rahmen ein Gespräch stattfinden soll.

So gibt es hier zusätzlich zur klassischen Präsenzberatung im Büro auch verschiedene digitale Möglichkeiten:

  • Email-Beratung
  • Chat-Beratung
  • Videoberatung
  • Telefonberatung

In besonderen Situationen gibt es zudem auch die Möglichkeit aufsuchend zum Beispiel bei einem Hausbesuch zu beraten.

Am Projekt HeLB nehmen neben dem Pilotstandort Haar b. München auch die Berater*innen der Beratungsstellen Augsburg, Rosenheim und Traunstein teil.

Regelmäßig stattfindende Workshops der Berater*innen gewährleisten den gemeinsamen Austausch und die Weiterentwicklung des Projekts und – ebenso wie Supervision und Fortbildungen – die Qualität der Beratungsangebote.

Das Modellprojekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es ist auf drei Jahre begrenzt und wird wissenschaftlich begleitet.

Eine detaillierte Beschreibung des Projekts finden Sie hier.

 

Bitte wenden Sie sich in der Beratungsstelle unter 089 / 32 70 84 60 an Frau Andrea Seif.

 

Please contact Andrea Seif at 089 / 32 70 84 60

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